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Das perfekte Stillkissen

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Der Geburtstermin steht vor der Tür und die Anschaffungen für das Baby häufen sich. Überall wird angepriesen, was man nach der Geburt alles braucht und worauf man auf keinen Fall verzichten sollte, sodass man leicht den Überblick verliert. Einer dieser Wundergegenstände ist das Stillkissen. Braucht man das wirklich? Und wenn ja, worauf muss man beim Kauf achten?

Stillkissen im Einsatz

Vorneweg: Das Leben mit dem Baby funktioniert auch ohne Stillkissen. Allerdings ist es ein Gegenstand, der viele Bequemlichkeiten mit sich bringt. Wie der Name schon sagt, soll es vor allem Mutter und Baby beim Stillen unterstützen. Dafür legen Sie das Stillkissen um sich herum und das Baby in Höhe der Brust darauf. Nun kann es dort bequem liegen und trinken, ohne dass Sie es mit Armen und Schultern tragen müssen. Gerade am Anfang, wenn Mama und Kind das Stillen noch üben, kann es bis zu einer halben Stunde dauern, bis das Baby eine Brust leer getrunken hat. Zwar wiegt es am Anfang noch nicht so viel, aber über diesen langen Zeitraum können trotzdem leicht schmerzhafte Nacken- und Schulterverspannungen entstehen. Mit dem Stillkissen bleiben die Muskeln und damit auch Mama und Baby entspannt. Das Trinken geht somit leichter und negative Begleiterscheinungen, wie wunde Brustwarzen, können so vermieden werden.

Ein Stillkissen ist jedoch nicht nur zum Stillen zu gebrauchen: Auch beim Füttern mit der Flasche lagert es das Baby bequem. In seinem Bett kann man mit dem Kissen ein kuscheliges Nestchen schaffen, in dem sich das Kind geborgen fühlt. Aber auch Mama kann mit dem Stillkissen etwas anfangen: Während der letzten Wochen der Schwangerschaft, wenn viele Frauen nicht mehr so gut schlafen, ist es ein ideales Seitenschläferkissen. Dafür klemmt man es zwischen die Beine, bettet in der Mitte den Bauch und oben den Kopf darauf und hat damit endlich eine bequeme Position für die Nacht gefunden. Tagsüber kann es auf dem Sofa als Stütze für den Rücken dienen. Auch nach Schwangerschaft und Stillzeit ist es weiter zu gebrauchen: als Kuschelkissen, zur Polsterung im Bett oder einfach als Spielzeug zum Draufsitzen.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Stillkissen gibt es in unzähligen Varianten mit Vor- und Nachteilen. Hier sind die eigenen Bedürfnisse und der eigene Geschmack gefragt. Los geht es mit der Größe: Je größer das Kissen ist, desto eher kann man es auch als Seitenschläferkissen oder für die Polsterung des Bettes benutzen. Allerdings lässt es sich in der großen Variante schlechter verstauen. Am besten probiert man im Laden aus, welche der 1,20-2,20 m langen Modelle in welcher Form am besten zu einem passt. Die großen Kissen gibt es meist in Bananenform, während kürzere Varianten oft ein Hufeisen oder ein C bilden.

Hat man sich für Form und Größe entschieden, gilt es noch, den Bezug und die Füllung zu wählen. Bei Füllungen kann man synthetische und natürliche Materialien unterscheiden. Synthetische Füllungen bestehen entweder aus EPS-Perlen, -Mikroperlen oder watteähnlichen PES-Hohlfaserkügelchen. Sie haben den Vorteil, leicht, antiallergisch und hygienisch zu sein. Die Mikroperlen und PES-Kugeln sind dazu noch äußerst geräuscharm und man kann sie in der Waschmaschine reinigen. Natürliche Füllungen gibt es mit Getreide, Dinkel, Kirschkernen, Wolle, Baumwolle oder Rapskörnern. Sie sind stabil, atmungsaktiv und ohne Schadstoffe hergestellt. Allerdings sind die natürlichen Füllungen nicht waschbar und deshalb nur begrenz haltbar. Außerdem sind sie schwerer als die synthetischen Varianten.

Zahlreiche Auswahlmöglichkeiten gibt es auch für den Bezug. Hier sind unterschiedliche Materialien, wie Baumwolle, Mikrofaser und sogar Plüsch oder Leder, erhältlich. Allerdings ist hier zu beachten, dass beim Stillen immer mal etwas daneben geht und gerade der Bezug einfach zu reinigen sein sollte. Schließlich hat man noch die Qual der Wahl, was Farbe und Muster angeht.

Das perfekte Stillkissen

Das eine perfekte Stillkissen gibt es nicht, aber jede Schwangere kann das perfekte Kissen für sich finden. Wenn Sie sich für die Auswahl ein wenig Zeit lassen, wird das Stillkissen auch Ihren Alltag in Schwangerschaft und Stillzeit erleichtern. Kein absolutes Muss in der Anschaffung, aber ein Luxus, den man sich gönnen sollte!

Babyschuhe – Worauf Sie beim Kauf achten müssen

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Wenn es um die ersten Babyschuhe geht, wissen viele Eltern nicht, worauf sie achten sollen: Wie wird das Kind darauf reagieren, wenn es plötzlich Baby Sneaker, Baby Gummistiefel oder Baby Hausschuhe tragen soll? Wie finde ich die richtige Größe – und welches Material ist geeignet? Wir zeigen Ihnen, was beim Thema Krabbelschuhe, Lauflernschuhe & Co. wichtig ist.

Übrigens: Keinesfalls müssen Sie sofort Lauflernschuhe oder Krabbelschuhe kaufen, wenn der Sprössling noch unsicher durch die Gegend stakst. Babyschuhe sollten Sie erst dann für Ihr Kind kaufen, wenn es sich alleine gut auf zwei Beinen bewegen kann. Auch dann genügt es völlig, nur für draußen richtige Schuhe zu tragen, damit die Füßchen vor Verletzungen geschützt werden. Für drinnen reicht es somit absolut aus, wenn das Kind zarte Lederschuhe trägt, auch das Barfußlaufen ist sehr für die gesunde Entwicklung der Füße zu empfehlen.

Baby Sandalen, Baby Winterschuhe & Co. – worauf gilt es beim Thema Lauflernschuhe zu achten?

Auch wenn die Bezeichnung „Lauflernschuhe“ von vielen Schuhherstellern es anders suggeriert: Am besten lernen Kinder ganz ohne Schuhe laufen. Dennoch ist es natürlich ein Muss, geeignete Schuhe zu kaufen, damit das Kind sich auch draußen bewegen kann. Hier stehen viele Eltern vor einer Herausforderung, was nur zu verständlich ist, denn schließlich gibt es inzwischen eine riesige Auswahl, wenn es um Baby Turnschuhe, Babystiefel oder anderes Schuhwerk geht.

Grundsätzlich ist es wichtig, zu wissen, dass die Knochen der Kinder in diesem Alter noch sehr weich sind und die Füße sich durch falsches Schuhwerk leicht verformen und falsch entwickeln können. Deshalb sollten Sie erst dann die ersten Schuhe kaufen, wenn die Kinder alleine laufen können und die Füße daher entsprechenden Schutz vor Kälte, Nässe & Co. brauchen.

Doch wie sollten die ersten Schuhe nun sein? Flexibilität und weiche Materialien sind in jedem Fall ein Muss, denn zu harte Schuhe schränken die Kinder stark in ihrer Bewegungsfreiheit – und die Füße in ihrer Entwicklung – ein. Nehmen Sie deshalb am besten mehrere Modelle in die Hand und biegen Sie sie etwas, um festzustellen, ob genügend Flexibilität gewährleistet ist.

Die richtigen Materialien für Krabbelschuhe und Lauflernschuhe

Genau wie auch bei Erwachsenen ist es wichtig, dass Kinder in ihren Schuhen nicht schwitzen. Setzen Sie daher vor allem auf atmungsaktive Materialien wie zum Beispiel Leder oder auch Baumwolle. Ist das Wetter schlecht, sind Lederschuhe aufgrund ihrer Robustheit ideal. An wärmeren Tagen empfiehlt es sich dagegen, leichte Canvas- bzw. Baumwoll-Schuhe zu tragen. Achten Sie außerdem darauf, dass das Kind genügend Halt in seinen Schuhen bekommt – dieser ist gerade in jungen Jahren noch sehr wichtig.

Idealerweise ist die Schuhsohle möglichst flexibel, flach und leicht. So wird der Fuß in seiner natürlichen Bewegung nicht eingeschränkt. Rutschfest und damit sehr sicher ist leicht profiliertes Gummi. Der Verschluss ist beim Thema Krabbelschuhe und Lauflernschuhe eher zweitrangig: Viel wichtiger ist, dass das Kind seine Schuhe nicht so einfach verliert, sondern auch beim Spielen und Toben anbehält. Aus diesem Grund entscheiden sich Eltern häufiger für Klettverschlüsse oder Schnallen anstatt für Schnürsenkel. Diese können sich die Kleinen meist auch früher von selbst an- und ausziehen. Für nasskaltes Wetter sind zudem strapazierfähige Gummistiefel ein Muss. Kleinkinder lieben es bekanntlich, in Pfützen zu springen – und mit den richtigen Schuhen ist dies auch gar kein Problem. Glücklicherweise gibt es diese heutzutage in den verschiedensten Farben und Ausführungen.

Essenziell für maximalen Komfort: Die richtige Passform bei Schuhen für Ihr Baby

Wenn Sie Babyschuhe kaufen möchten, dürfen Sie sich grundsätzlich nie auf die Größe verlassen, die auf dem Schuh aufgedruckt ist. Denn Maße können bekanntlich stets abweichen. Viel wichtiger ist, ob der Innenraum genügend Platz bietet. Überprüfen lässt sich dies ganz einfach: Stellen Sie den Fuß des Babys auf ein Stückchen Pappe und zeichnen Sie die Silhouette nach. In der Länge fügen Sie genau 12 mm hinzu – schneiden Sie die Pappe nun so aus und legen Sie ihn in einen Schuh . Wenn die Pappe genau hineinpasst, haben die Babyschuhe die richtige Größe. Dann genießt das Kind zwar genügend Bewegungsfreiheit, die Babyschuhe sind aber auch nicht zu eng oder zu weit. Eine solche Schablone lässt sich überall hin mitnehmen und ist beim Schuhkauf eine große Hilfe.
Wenn Sie Babyschuhe im Internet kaufen möchten, ist es ratsam, den Hersteller nach der Innensohlenlänge zu befragen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Noch immer setzen viele Eltern auf die Daumenprobe, wenn es um Babyschuhe geht – doch dies ist für die richtige Babyschuhe Größe absolut kein Indikator. Denn: Kinder ziehen häufig automatisch die Zehen ein, wenn man darauf drückt. Somit kann man nur schlecht messen, ob die Babyschuhe richtig passen. Natürlich kann ein nur wenige Monate altes Baby auch nicht von alleine äußern, ob die Schuhe passen, deshalb müssen Eltern hier besonders vorsichtig beim Kauf sein. Babys spüren den Schmerz noch nicht einmal, da ihre Füße so weich und biegsam sind, dass sie kaum Druck wahrnehmen.

Krabbelschuhe und andere Babyschuhe gebraucht kaufen – ist das okay?

Ganz egal, ob es um Hausschuhe, Lederpuschen oder um andere Babyschuhe geht – viele Eltern fragen sich, ob gebrauchte Schuhe für ihr Kind vertretbar sind oder ob es gesundheitlich Probleme geben könnte. In der Regel ist dies aber kein Problem, so lange sie nicht einseitig abgelaufen sind. Sind gebrauchte Schuhe in einem guten Zustand – sowohl innen als auch außen – steht einem „Recycling“ nichts im Wege. Dies ist vor allem aus finanzieller Sicht oft lohnenswert, da Kinderfüße sehr schnell wachsen: Zwischen einem Alter von 1 und 3 Jahren wachsen sie pro Monat bis zu 2 mm!

Ganz egal, für welche Babyschuhe Sie sich letzten Endes auch entscheiden: Das Wichtigste ist, dass Sie sich für qualitative Produkte entscheiden, die der Gesundheit und der Entwicklung Ihres Kindes nicht schaden. Investieren Sie daher lieber etwas mehr in gutes Schuhwerk als zu wenig für unbequeme Billigprodukte. Denn wir haben nur ein Paar Füße in unserem Leben, die uns später noch überall hin tragen werden – deshalb gilt es, diese entsprechend zu schützen und in ihrer gesunden Entwicklung bestmöglich zu fördern. Mit dem richtigen Schuhen ist dies kein Problem.

Das Schaukelpferd – Auch heute noch in!

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Erinnern Sie sich noch, wie Sie früher Ihren ersten Ausritt auf einem Schaukelpferd gemacht haben? Wie in Ihrer Phantasie Berge und Täler rasend schnell an Ihnen vorbeizogen und das Pferd zu Ihrem besten Freund wurde? Die meisten Eltern möchten Ihrem Nachwuchs natürlich auch diese Erfahrungen schenken.. Falls man sein eigenes nicht mehr zu Hause hat, muss ein neues Schaukelpferd her.

Die Geschichte des Schaukelpferdes

Früher verstand man unter dem Begriff Schaukelpferd, ein Pferd auf Rollen, welches die Kinder hinter sich herziehen konnten. Das muss um das 17. Jahrhundert herum gewesen sein, denn hier begannen die ersten Überlieferungen aus den USA. Die Schaukelpferde – in der Form, wie wir sie kennen – wurden vorerst aus Metall gefertigt, was früher ein sehr teures Material war. Aus diesem Grund hatten auch nur die Kinder reicher Eltern solch ein Pferd. Man begann dann, die Pferde aus dem günstigeren Rohstoff Holz herzustellen, damit sie für jedermann erschwinglich waren. Somit konnten nun sehr viele Kinder in den Genuss eines eigenen Schaukelpferdes kommen.

Faszination für Groß und Klein

Fast alle Eltern sind der Meinung, dass ein Schaukelpferd einfach in jedes Kinderzimmer gehört. Somit werden nun auch die unterschiedlichsten Varianten an Schaukeltieren angeboten. Im Handel erwerblich sind beispielsweise Hunde, Katzen, Dinosaurier und Mäuse. In den sehr waldreichen Gebieten wie Thüringen, dem Hartz und dem Erzgebirge werden eine große Anzahl an Schaukelpferden aus Holz gefertigt.

Warum ein Schaukelpferd für den Nachwuchs?

Ein Grund, der besonders viele Eltern überzeugt ist, dass das Schaukelpferd vor allem den Gleichgewichtssinn und die Motorik des Kindes trainiert und vor allem fördert. Es ist außerdem beidermaßen, sowohl für Jungs als auch für Mädchen geeignet und wird so schnell auch sicherlich nicht langweilig. Man sollte beim Kauf natürlich viel Wert auf eine hochwertige Qualität legen, um lange Freude an diesem Pferd zu haben. Am besten ist man hier natürlich mit einem Schaukelpferd aus Holz bedient, da es bereits von vornherein ein sehr gute Qualität bietet.

Ab welchen Alter ist ein Schaukelpferd sinnvoll?

Viele Hersteller empfehlen ein Alter von 9 oder 10 Monaten, um mit dem freudigen Spaß zu beginnen. Natürlich werden auch Modelle für Babys ab sechs Monaten angeboten. Diese sind mit einem Sicherheitsbügel, einer Lehne und vor allem einem Sicherheitsgurt ausgestattet. Auch wenn die Sicherheit des Kindes optimal gewährleistet ist, sollte das Schaukelpferd aus Holz ausschließlich unter Aufsicht genutzt werden.

Auf was sollte man beim Kauf achten?

Natürlich steht die Sicherheit an aller erster Stelle, deswegen sollt man unbedingt auf das TÜV-Siegel achten. Außerdem sollte man das Schaukelpferd auch auf etwaige Mängel wie scharfe Ecken oder Kanten prüfen. Man möchte schließlich nur das beste für sein Kind und auf keinen Fall Verletzungen riskieren, die man hätte vermeiden können. Um seinem Kind noch mehr Spaß mit dem Schaukelpferd zu bieten, werden im Internet diverse Teile an Zubehör angeboten. So hat man beispielsweise die Möglichkeit, weiche Satteldecken und das dazu passende Zaumzeug zu erwerben. Auch Sattel werden in verschiedenen Farben angeboten und das benötigte Putzzeug wird sogar in einer speziellen kleinen Box geliefert. Abgesehen vom Spaßfaktor werden die Kinder somit auch an den Umgang mit einem echten Pferd herangeführt.

Kurzum, das Schaukelpferd darf in keinem Babyzimmer fehlen!

Bobby Car – Das erste eigene Auto Ihres Kindes

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Jeder weiß, wie ein Bobby Car aussieht und die meisten haben vermutlich schon einmal auf einem dieser Flitzer gesessen oder gekniet. Das vierrädrige Auto aus Kunststoff schult die Motorik des Kindes und hilft ihm, einen spielhaften Einstieg in die Mobilität zu finden. Die Faszination an dem urigen, meist roten Fahrzeug, ist ungebrochen. Damals wie heute ließ es Kinderherzen höher schlagen und die meisten von uns verbinden positive Kindheitserinnerungen mit dem kleinen Gefährt. Doch was steckt hinter den kleinen Autos?

Erstes Erscheinen des Bobby Cars 1972

Das Bobby Car trat zum ersten Mal auf der Nürnberger Spielwaren-Messe 1972 in Erscheinung. Der Erfinder Ernst A. Bettag bereicherte mit der Vorstellung des Rutschautos seitdem viele Millionen Kindheiten. Schätzungsweise 17 Millionen Fahrzeuge hat das französische Unternehmen BIG bis heute im deutschen Fürth bzw. ab 1998 in Berghaslach hergestellt und ausgeliefert. Eine wahre Erfolgsgeschichte, denn beinahe jeder Deutsche weiß, was sich hinter der markengeschützten Bezeichnung „Bobby Car“ verbirgt.

Rechnet man die jährliche Produktionsrate auf die nächsten Jahre hoch, werden die Verkaufszahlen des Rutschrenners in 8 Jahren die des VW Käfers eingeholt haben – 600.000 Spielzeugautos werden Jahr für Jahr im fränkischen Burghaslach hergestellt. Während das Muster damals aus Holz bestand, erfand der Ingenieur und Erfinder Bettag weitere bekannte Spielzeuge aus Kunststoff: Beispielsweise den Hulo-Hoop-Reifen und Dominosteine aus Plastik.

Spielerisch laufen lernen

Das Lauflern-Fahrzeug wurde mit der Absicht entworfen, die Motorik von Kleinkindern zu schulen und ihnen somit das Laufen lernen zu erleichtern. Das Bobby Car besitzt in der Mitte einen Sitz, auf welchen sich ein kleines Kind bequem setzen und sich mit paddelähnlichen Bewegungen mit den Beinen fortbewegen kann. Dazu eignet sich das Rutschauto bereits für Kinder ab ungefähr 1 Jahr.

Des Weiteren ist der Sitz durch eine Mulde zweigeteilt, sodass auch größere Kinder sich auf das Spielzeug knien können und das Bobby Car ähnlich wie einen Roller nutzen können. So wird spielerisch der Umgang mit Fortbewegungsmitteln geübt und die motorischen Fähigkeiten des Kindes stetig verbessert. Die ergonomische und ansprechende Form des kleinen Flitzers sorgt auch bei längeren Fahrten für großen Spielspaß. Die oldtimerähnliche Form fördert und unterstützt laut dem Hersteller die Körperhaltung von kleinen Kindern.

Detailreiche Feinheiten des Bobby Cars

Das klassische Bobby Car besteht nach wie vor aus knallrotem Polyethylen, besitzt schwarze Reifen aus Hartplastik und ein weißes Lenkrad mit der bekannten quietschenden Hupe. Das Design hat längst Kultstatus. Mittlerweile gibt es unzählige Varianten des Klassikers in beispielsweise pink oder blau und zahlreiche Sondereditionen. Kooperationen mit Porsche und Mercedes ergaben Rutschautos im originalen Design im Miniformat, welche sich zu richtig begehrten Sammlerobjekten entwickelt haben. Besonders beliebt ist der Mercedes – Benz SLS AMG, auch Bobby-Benz genannt.

Doch der Verkaufsschlager ist nach wie vor der klassische rote Oldtimer mit den Scheinwerfern, die mit lächelnden Augen den richtigen Weg weisen. Eine Stoßstange vorne und hinten erlauben das Nutzen von Bobby Car Zubehör. Es gibt mittlerweile Anhänger, Schubstangen, Seile und viele weitere Zubehörteile in unzähligen Varianten. Auf dem Kühlergrill thront das Logo-Tier von BIG, ein Büffel mit zwei spitzen Hörnern. An der Seite prangt der charakteristische unveränderte Schriftzug „BIG BOBBY CAR“. Die Weißrandreifen runden das Oldtimer-Imitat ab.

Ein beliebtes Add-On sind Profilräder aus Vollgummi vom Reifenhersteller Fulda. Zu Beginn als Werbegeschenk gedacht, stieg die Nachfrage hiernach stetig. Mittlerweile wurden die klassischen Weißrandreifen aus Hartplastik beim Classic Bobby Car durch die leiseren Flüsterräder aus einer speziellen Gummimischung ersetzt. So wird auch eine schnellere Fahrt auf Pflaster sicher für die kleinen Rennfahrer und als Nebeneffekt sind diese Räder auch noch angenehmer für die Ohren der Eltern.

Das Bobby Car sollte in keinem Kinderzimmer fehlen. Es bringt Kindern nicht nur riesigen Spaß, sondern fördert auch deren motorische Entwicklung. Außerdem hat der Papa bei den kleinen Rutschautos meist genauso viel Spaß wie sein Sprössling. Manchmal sogar mehr.